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Was politische Arbeit mit Menschen macht.

Wie geht es den Menschen, die täglich für uns alle Entscheidungen treffen? In „Wer macht’s noch? Warum wir über Mental Health in der Politik reden müssen“ sprechen wir mit aktiven und ehemaligen Mandatsträger:innen und Expert:innen und zeigen: Politisches Engagement steht oft unter enormem Druck,  – mit Folgen für die mentale Gesundheit und für unsere Demokratie insgesamt. Das Buch ist am 20.4.2026 im Herder Verlag erschienen.

Let´s talk

Unser Buch: "Wer macht's noch" war für uns ein wichtiger Weg, mentale Gesundheit von Politiker:innen sichtbar zu machen.

Allein nach der Buchankündigung auf Social Media haben uns viele Nachrichten erreicht. Von Menschen, die ihre Erfahrungen mit uns teilten, die sich wiedergefunden haben und die dankbar waren, dass das Thema endlich angesprochen wird. Also haben wir beschlossen, dem Thema auf dieser Webseite noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken und den Diskurs darüber weiter zu öffnen. 

Wir wollen weiter mit Menschen zum Thema ins Gespräch kommen. Weil die Rückmeldungen und Interviews zum Buch uns bewegt haben. Wir glauben an politisches Engagement. Daran, dass Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und Demokratie gestalten. Umso mehr berührt es, wenn wir sehen, dass Menschen daran krank werden oder sich ganz zurückziehen müssen. Daher wollen wir dranbleiben: Erkenntnisse teilen, gute Praktiken sichtbar machen und Perspektiven zusammenbringen.

 

Wenn Sie selbst Erfahrungen oder Gedanken dazu teilen möchten, anonym oder offen, freuen wir uns sehr, von Ihnen zu hören - entweder über wermachtsnoch@posteo.de oder über uns Kontaktformular.

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Die Kommunalwahl 2016 in Berlin empfand Tannaz als eine ganz besondere. Schließlich stand sie über die Bezirksliste selbst zur Wahl. Der Listenplatz 7 sicherte ihr einen Platz in der Bezirksverordnetenversammlung von Pankow. Mit ihrem Einzug gehörte sie zu den wenigen Menschen mit Migrationsbiografie in den Parlamenten. Etwas, was sie zur Kandidatur motivierte und ihr ein Ansporn war.

Über uns

Geboren in Frankreich und im Iran haben wir mehr als ein Jahrzehnt kommunal- und parteipolitische Erfahrungen in Deutschland sammeln dürfen und im Rahmen beruflicher Projekte Menschen dazu ermutigen können, sich zu engagieren.

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Am 22. Januar 2013, dem 50. Jahrestag des Élysée-Vertrags, hat Cécile bei der Stadtverwaltung in Schwerin einen Antrag auf die deutsche Staatsangehörigkeit gestellt. Im April wurde ihr Antrag genehmigt, und am 22. September 2013 konnte sie zum ersten Mal an der Bundestagswahl teilnehmen und ihre Stimme abgeben. Das war ein sehr bewegender Moment.

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Fünf Jahre lang engagierte sich Tannaz ehrenamtlich ab 2016 als Mitglied der SPD-Fraktion in Pankow als gleichstellungspolitische Sprecherin und zuletzt als stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Aufgrund des zeitlich hohen Umfangs von 15-20 Stunden die Woche und der Belastungen beschloss sie, nicht noch einmal zu kandidieren. Eine Entscheidung, die sie traurig machte, keine aber, die sie bereute. Parteipolitisch engagiert blieb sie dennoch.

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„Willst du auf Platz 3 kandidieren?“, fragte der Schweriner FDP-Kreisvorsitzende und Begleiter der ersten Stunde, Sascha Priebe. Cécile war damals als sachkundige Einwohnerin in einem Ausschuss tätig und nahm als Mentee an einem Mentoring-Programm der EAF Berlin für politisch interessierte Frauen teil. „Ja“, hat sie gesagt, ohne zu wissen, was wirklich auf sie zukommen würde. Im Mai 2014 wurde sie Mitglied der Schweriner Stadtvertretung.

2016 war ein besonderes Jahr. Im April kam ihr erstes Kind zur Welt, und im September fand die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern statt, bei der sie als Spitzenkandidatin der FDP antrat. Es war eine unglaublich fordernde und teilweise tränenreiche Zeit. Dennoch würde sie diese Zeit nicht missen. Gewählt wurde die FDP nicht. Ein Jahr später zog Cécile mit ihrer Familie nach Niedersachsen. Sie legte ihr Mandat als Stadtvertreterin nieder. Heute ist die Mitglied der FDP Brandeburg.

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2025 brachten sie ihre Erfahrungen und Expertise in ein erstes Buchprojekt ein. Gemeinsam mit ihrer EAF-Kollegin und Missy Magazin-Mitgründerin Stefanie Lohaus gaben sie im Herder Verlag den Sammelband „Zu anders für die Macht? Wie mutige Frauen für Gleichberechtigung in der Politik kämpfen“ heraus. Bei Lesungen und Podien kamen sie mit vielen Menschen über die Herausforderungen von Frauen in der Politik ins Gespräch.

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2013 trat Tannaz der SPD bei. Es folgten viele Jahre, in denen sie sich politisch in der Partei und ihrer Jugendorganisation bei den Jusos engagierte. Was es bedeutet, mit Menschen außerhalb von Parteien ins Gespräch zu kommen, lernte sie nicht zuletzt auch in den zahlreichen Wahlkämpfen und an Infoständen. Nach nur zwei Jahren Parteimitgliedschaft, beschloss sie, selbst zu kandidieren.

"Sozialliberale Koalition“ wurden wir von unseren Kolleginnen liebevoll genannt. Angefangen hat alles 2019 im Büro der EAF Berlin. Was dann folgte waren intensive Jahre der Zusammenarbeit und der gemeinsame Einsatz für Demokratie und Vielfalt.

Moderation, Lesungen & Vorträge

Wir moderieren regelmäßig Veranstaltungen wie Lesungen und Autor*innen-Gespräche, ein- und mehrtägige Fachtagungen zu politischen und gesellschaftlichen Themen, Podiumsdiskussionen, Preisverleihungen sowie weitere Formate  – live oder digital.

Weitere Anfragen nehme wir gern entgegen über wermachtsnoch@posteo.de oder über unser Kontaktformular.

5. Mai 2026 - online

Lunch-Talk

Lesung und Diskussion zur mentalen Gesundheit in der Politik im Projekt "Be the change". Der Talk richtet sich an Gleichstellungs-beauftragte, Multiplikatorinnen, Kommunalpolitikerinnen & interessierte Frauen.

18. Juni 2026 - online

Digitales Fachforum

Im Rahmen des Projekts Frauen.Vielfalt.Politik. findet das digtales Fachforum "Zwischen Engagement und Erschöpfung: Mentale Gesundheit in der Politik" zum Thema mentale Gesundheit in der Politik statt. 

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